p-orgelEine von Deutschlands ältesten Orgeln anno 1500

Zweiundzwanzig Register zählt sie, verteilt auf zwei Manuale und Pedal: die Kiedricher Orgel, deren knapp 1000 Pfeifen einen unverwechselbaren weichen und runden Klang haben.
 
Auch sie ist alles andere als alltäglich, erklingt sie doch in historischer „mitteltöniger“ Stimmung, die es nicht erlaubt, alle Tonarten auf ihr zu spielen. Aber jene, die auf ihr darzustellen sind, klingen viel reiner als unsere Ohren es sonst gewohnt sind.
 
Kompatibel zu diesem Instrument ist das kleine flandrische Orgelpositiv im Chorraum aus dem 17. Jahrhundert. Mit seinen fünf Registern, strahlend klar und dennoch unaufdringlich, streitet sie am letzten Sonntag eines Monats mit der großen Schwester um die Wette, wenn Chorregent (im Chorraum am Positiv) und Organist (oben an der großen Orgel) ein Werk für zwei Orgeln zum Besten geben.

 

 "Wer nur den lieben Gott lässt walten"

 "Mozärtliche Improvisationen"

 

 "Concerto für 2 Orgeln"

 

 "Te Deum, Charpentier"